29.01–01.02.2023 #prosweetscologne

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Special Show PACKAGING - "Function meets Design"

Special Show PACKAGING
Partner und Themen

Fokus Nachhaltigkeit

Pacoon GmbH, München: Nachhaltige Verpackungen und Ansätze für die Zukunft

pacoon Sustainability Concepts GmbH, Hamburg / München: Vorstellung eines internationalen ReUse-Systems

Pacoon, die führende Packaging Design-Agentur im DACH-Raum für Design und nachhaltige Lösungen präsentiert den Konzeptansatz eines internationalen ReUse-Systems für Verpackungen. Der Parcours zeigt den Aufbau des Systems und einen Überblick zu relevanten Transformationsfeldern wie Diversität, Ressourcen und Gesellschaft, sowie existierende und in der Entwicklung stehende internationale Systeme.

Dabei wird auch aufgezeigt, wie Produkte aus dem Snacking- und Süßwarenbereich in diesem System gesteuert werden können. Mit einem solchen System sollen Firmen zukünftig in die Lage versetzt werden, sowohl B2C als auch B2B-Verpackungen international in einem Kreislauf zu führen und Verpackungsabfall zu sparen. Dieser Ansatz ist sowohl für bereits verpackte Produkte seitens der Hersteller geeignet als auch für Refill- oder Unverpackt-Shops und Packungen, genauso für Versandbehälter im E-Commerce oder To Go bzw. Restaurant Delivery Verpackungen.

Erleben Sie Vorträge, Fakten und Hintergründe und Beispiele für bereits existierende ReUse-Verpackungen. Erfahren Sie, welche Supply Chain-Unternehmen in dem System eine bedeutende Rolle übernehmen und warum dieses System für Hersteller einfacher und günstiger ist als spontan vermutet. Wir freuen uns auf den Austausch und ihr Feedback.

Homepage Pacoon


Logo Hochschule Sigmaringen

Sustainable Packaging Institute SPI, Sigmaringen: Vorstellung aktueller Projekte aus der anwendungsorientierten Forschung zu nachhaltigen Verpackungskonzepten

Das Sustainable Packing Institute, kurz SPI, ist ein Fachinstitut der Hochschule Albstadt-Sigmaringen mit dem Forschungsschwerpunkt „Nachhaltige Verpackungskonzepte“.

Das SPI hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle Akteure der Verpackungswirtschaft entlang der gesamten Wertschöpfungskette in der Life Sciences Industrie auf ihrem Weg zu einer nachhaltigeren, kreislauforientierten Bioökonomie kompetent und ganzheitlich zu unterstützen.

Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, befasst sich das SPI in Forschung und Lehre mit den sechs Themenfeldern: „Biogene Rohstoffe“, „Prozesstechnik und Prozessdesign“, „Funktionsmaterialien“, „Smarte Verpackungen“, „Haltbarmachung und Verpackung“ sowie „Bioökonomie und Nachhaltigkeit“ und deckt so die gesamte Verpackungswertschöpfungskette ab.

Am SPI wird Anwendungsorientierte Forschung mit industrieller Umsetzung kombiniert. Im ständigen Austausch mit der Industrie, Verbänden, Organisationen und anderen Forschungseinrichtung entstehen innovative Ideen und kreative Lösungen für komplexe und praxisrelevante Fragestellungen, welche in zahlreichen laufenden nationalen und europäischen Verbundprojekten beantwortet werden. In diesen Projekten beschäftigt sich das SPI unter anderem mit der Gewinnung von Packstoffen aus biobasierten Rohstoffen wie z.B. Reststoffen der Agrar- und Lebensmittelindustrie, der Charakterisierung von Lebensmitteln und (Bio-) Kunststoffen, der Ermittlung von Eigenschafts- und Verarbeitungsprofilen von Packstoffen, dem Packaging Design for Recycling, maßgeschneiderten End-of-Life Optionen, der Konzeptionierung optimaler Verpackungskonzepte und der Consumer perception.

Auf der Sonderfläche Packaging stellt das SPI aktuelle Forschungsergebnisse vor und steht Ihnen zu diesen und weiteren Themen rund um nachhaltige Verpackungskonzepte zur Verfügung.

Homepage Hochschule Albstadt-Sigmaringen


Falkenstein Projektmanagement GmbH

Falkenstein Projektmanagement widmet sich der „digitalen Verpackung“ mit dem Hauptaugenmerk auf die drei Themen: kommunizierende Verpackungen / digitales Wasserzeichen / intelligente Verpackung

Bei Verpackungen geht es nicht mehr nur um grundlegende Dinge wie die Verbraucherfreundlichkeit und den Produktschutz, sondern auch um Vernetzung. Verpackungen werden zu Kommunikationsplattformen und vollständigen Datenträgern. Sie profitieren von besserer Rückverfolgbarkeit, mehr Produktinformation sowie innovativen Möglichkeiten für die Interaktion mit Kunden. Anstatt nur die Informationen auf der Packung selbst zu lesen, können Verbraucher jetzt einen Code mit ihrem Smartphone scannen und eine völlig neue Welt online erleben.

In Zukunft wird es außerdem Verpackungen mit intelligenten Funktionen geben, bei denen die Verpackung selbst das Kernstück der vernetzten Wertschöpfungskette ist. Intelligente Verpackungen werden eines Tages mit den intelligenten Geräten Ihres Haushaltes wie etwas ihrem Kühlschrank kommunizieren. Der eindeutige und scanbare Code auf jeder Verpackungseinheit lässt die Produkte sofort zu interaktiven Medienkanälen werden. Dazu gehören „Scannen & Gewinnen“-Aktionen, Treuekampagnen, Informationen zur Produktherkunft und mehr.

Die Verbrauchereinbindung bietet Markeninhabern eine Möglichkeit, sich von der Masse abzuheben und direkt mit ihrer Zielgruppe zu interagieren, um ihr Angebot zu differenzieren, die Kundenbindung zu erhöhen und den Umsatz zu steigern. Kundendaten können dabei in Echtzeit erfasst und analysiert werden. Hersteller erhalten die Möglichkeit, den Lieferverlauf und die Standorte beliebiger Produkte zu verfolgen und dadurch die Marktleistung zu überwachen und mögliche Probleme zu identifizieren. Gleichzeitig wird die Lieferkette für den Einzelhandel transparenter. Anhand von Echtzeitdaten können Lieferströme verfolgt, die Lieferleistung überwacht und Probleme gemeldet werden. Medizinverpackungen mit NGC Technologie enthalten Dosierangaben und Erinnerungsfunktionen. Auch können Warnhinweise vorgelesen werden, Anwendungshinweise auf dem Display angezeigt oder Tabletten automatisch beim Apotheker nachbestellt werden.

Auch kann ein digitales Wasserzeichen zum besseren Verpackungsrecycling genutzt werden. Ziele ist es zu untersuchen, ob eine innovative digitale Technologie zu einer besseren Sortierung und einem qualitativ hochwertigeren Recycling für Verpackungen beitragen und so die Kreislaufwirtschaft vorantreiben kann. Eine der drängendsten Herausforderungen zur Erreichung einer Kreislaufwirtschaft für Verpackungen ist die bessere Sortierung von Verbraucherabfällen durch eine akkurate Identifizierung der Verpackungen, um somit ein effizienteres und qualitativ hochwertigeres Recycling zu ermöglichen. Digitale Wasserzeichen funktionieren wie ein für das menschliche Auge unsichtbarer Barcode auf der Verpackung. Sie können dazu beitragen, die Sortierung der Verpackungsabfälle im Abfallstrom zu revolutionieren – denn dieser Ansatz schafft neue Möglichkeiten, die mit derzeitigen Technologien nicht durchführbar sind. Ziel ist die Erfassung und Dekodierung des digitalen Wasserzeichens mit einer an der Abfallsortieranlage angebrachten hochauflösenden Kamera. Je nach übertragener Kennzeichnung kann die Sortieranlage den Verpackungsabfall dann in die entsprechenden Materialfraktionen einsortieren. Dies würde zu besseren und akkurater sortierten Abfallströmen führen und demzufolge zu qualitativ hochwertigeren Rezyklaten, wovon die gesamte Wertschöpfungskette profitieren würde.

Intelligente Verpackungen können die Umgebungsbedingungen und Qualitätsmerkmale von Lebensmitteln überwachen. Dazu werden unterschiedliche Technologien eingesetzt. Meist handelt es sich um Sensoren und Indikatoren in der Verpackung oder auf Etiketten zum Lesen von Informationen.

Durch intelligente Verpackungen können Händler und Verbraucher erkennen, ob ein Lebensmittel richtig gelagert wurde und ob es nach Ablauf der Mindesthaltbarkeit genießbar ist. Abgelaufenes Mindesthaltbarkeitsdatum, veränderte Farbe oder Konsistenz: Aus Angst vor verdorbenen Lebensmitteln werden viele Produkte entsorgt, die noch zum Verzehr geeignet wären. Hier kann ein Frische-Indikator helfen. Er wird auf die Verpackungsinnenseite angebracht und reagiert auf chemische Verbindungen, die während des Lebensmittelverderbs entstehen. Dies können Kohlenstoffdioxid, flüchtige Stickstoffverbindungen, Alkohol, Glucose oder organische Säuren sein. Ab einer bestimmten Menge der Stoffwechselprodukte verändert sich die Farbe des Indikators und macht auf den Verderb aufmerksam. Andere Systeme messen Bestandteile von Fruchtaromen und geben dadurch Auskunft über den Reifegrad von Obst. Das kann bei exotischen Früchten ein Vorteil sein, bei denen Sie den Reifegrad schwer einschätzen können. Der Einsatz von Zeit-Temperatur-Indikatoren (TTI) soll den „Lebensweg“ und somit die Umgebungsbedingungen eines Produktes über die gesamte Lebensmittelkette aufzeichnen. TTI messen über den Zeitverlauf, welchen Temperaturen das Lebensmittel ausgesetzt war. Diese Information spielt beim Bakterienwachstum eine entscheidende Rolle. So können sie anzeigen, ob bei tiefgefrorenen Produkten oder empfindlichen Lebensmitteln die Kühlkette immer eingehalten wurde. Radio-Frequenz –Identifikations-Datenträger enthalten viele wichtige Informationen, die unter anderem die Rückverfolgbarkeit des Produkts verbessern. Auch können zukünftig smarte Kassen den Preis des Einkaufs ebenfalls durch das bloße Legen der Produkte in den Einkaufswagen erfassen.

Falkenstein Projektmanagement GmbH